Design-Thinking
Ein Prozess geprägt durch die kritische Auseinandersetzung im interdisziplinären Team

Name: Achterknoten | Typ: Schlaufenknoten

Beschreibung: Besondere Sicherheit durch sich wiederholende Prozesse, die das Design an verschiedenen Punkten wiederholt aufnehmen, um die fortlaufende Verbindung zwischen Nutzer und System zu garantieren.

Knotentheorie:

Der Designprozess ist am Anfang ein offenes System. Die Verknüpfungen der einzelnen Anforderungen sind noch nicht erschlossen und müssen durch ein interdisziplinäres Team definiert werden. Hat man seine Anhaltspunkte, so lässt sich der Prozess dynamisch gestalten.

Die Teilhaber des Prozesses verfolgen ein gemeinsames Ziel und bringen ihre Fähigkeiten an unterschiedlichen Stellen ein. Der Nutzer und seine Bedürfnisse stehen im Zentrum und der Designer verbindet die Erkenntnisse zu einer Gestaltung.
Durch wiederholtes Durchlaufen der prozessbedingten Verknüpfungen, wird das Design an unterschiedlichen Punkten hinterfragt und angepasst. So entsteht ein Produkt, das mit Rücksicht auf die Nutzerfreundlichkeit optimal den Anforderungen entspricht.

Knotenpraxis:

Als Designerin stehe ich im stetigen Kontakt zwischen den verschiedenen Disziplinen, die in dem Prozess involviert sind. Dieser Prozess durchläuft sechs wichtige Knotenpunkte:

Verstehen | Beobachten | Sichtweisen definieren | Ideen finden | Prototypen entwickeln | Testen

Diese Punkte durchlaufe ich nach dem Design-Thinking Modell nicht unbedingt linear, denn die Verknüpfungen werden an vergangenen und zukünftigen Punkten stetig hinterfragt. So wird ein gut durchdachter Prozess garantiert, der die Fachkompetenzen der Teilhabenen berücksichtigt.

Lesen sie auch: © Hasso-Plattner-Institut 2018 „Was ist Design Thinking?“ (Dez. 2018)